Influencer-Kooperationen im Friseursalon: Unsere ehrlichen Erfahrungen

Wie passt eine Zusammenarbeit mit Influencerinnen zu unserem Friseursalon in Potsdam? Für mich kommt es darauf an, ob die Person, ihre Inhalte und ihre Community zu uns passen. Und ob hinter der Empfehlung eine echte Erfahrung steht.

Bisher haben wir bei Bianka Simon Friseure zwei solche Kooperationen erlebt. Beide sind aus bestehenden Kundenbeziehungen entstanden. Die Frauen hatten unseren Salon also bereits kennengelernt, bevor eine Zusammenarbeit überhaupt Thema wurde. Das ist für mich eine gute Grundlage: Sie wussten, wie wir arbeiten, und hatten unsere Leistungen selbst erlebt.

Zwei Kooperationen, unterschiedliche Erfahrungen

Bei unserer ersten Kooperation ging die Initiative von der Kundin aus. Sie hatte eine gute Reichweite und kam aus unserem näheren Umfeld. Über ihre Empfehlungen fanden tatsächlich neue Kundinnen zu uns.

Die zweite Zusammenarbeit habe ich selbst angestoßen. Ihre Inhalte rund um Beauty, Mode und Schmuck fand ich interessant und passend zu unserer Zielgruppe. Da sie aus einem weiteren Umfeld kommt, konnte ich bisher allerdings nicht so klar erkennen, wie viele neue Salonbesuche daraus entstanden sind.

Trotzdem hat diese Zusammenarbeit für uns einen Wert: Sie erstellt Inhalte und erwähnt uns in ihren Stories. Daraus entsteht auch Material, das ich für unsere eigene Kommunikation nutzen kann. Für mich ist das ein Austausch, von dem beide Seiten profitieren können.

Smartphone auf Stativ bei der Content-Erstellung im Friseursalon – Social Media und Influencer-Kooperationen bei Bianka Simon Friseure

Warum mir ehrliche Empfehlungen wichtig sind

Ich habe auch Anfragen bekommen, deren Ton und Erwartungen für mich nicht zu einer Zusammenarbeit gepasst haben. Wenn vor allem die kostenlose Behandlung im Vordergrund steht, fehlt mir die Grundlage.

Eine Kooperation bedeutet für uns, Arbeitszeit, Material und fachliches Können einzubringen. Gerade aufwendige Farbveränderungen oder Extensions können viele Stunden beanspruchen. Als Saloninhaberin muss ich deshalb abwägen, ob der gemeinsame Aufwand und der erwartete Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis stehen.

Ich kann und möchte nicht jede kostenlose Behandlung gegen ein Werbeversprechen eintauschen. Mir ist wichtig, dass jemand unsere Arbeit schätzt und den Salon aus eigener Überzeugung empfehlen möchte.

Dass unsere bisherigen Kooperationspartnerinnen zuerst Kundinnen waren, hat mir diese Entscheidung leichter gemacht. Wir kannten uns bereits, und die Zusammenarbeit konnte auf gegenseitigem Vertrauen aufbauen.

Was ich daraus mitgenommen habe

Für unseren Salon in Potsdam schaue ich inzwischen genauer darauf, wo eine Community lebt und wofür sie sich interessiert. Die Erfahrung mit unserer ersten Kooperation hat mir gezeigt, wie wertvoll eine Empfehlung aus dem näheren Umfeld sein kann.

Außerdem frage ich mich vor einer Zusammenarbeit: Was wünschen wir uns eigentlich davon? Neue Kundinnen? Mehr Sichtbarkeit? Oder schöne, authentische Inhalte, die unseren Salon und unsere Arbeit zeigen?

Diese Erwartungen möchte ich möglichst klar besprechen. Denn nicht jede Kooperation bringt denselben Nutzen, und neue Buchungen lassen sich nicht immer eindeutig einer Story oder einem Beitrag zuordnen.

Ich bleibe offen – wenn es zu uns passt

Den Einblick in die Arbeit von Influencerinnen finde ich spannend. Ich lerne dabei selbst dazu: wie Inhalte entstehen, wie eine Community angesprochen wird und welche Möglichkeiten sich daraus für unseren Salon ergeben.

Deshalb bleibe ich Kooperationen gegenüber aufgeschlossen. Für mich müssen die Person, die Zielgruppe und die gegenseitigen Erwartungen zusammenpassen. Wenn daraus eine ehrliche Empfehlung und eine faire Zusammenarbeit entstehen, kann das für beide Seiten eine schöne Ergänzung sein.

Bianka Simon · Friseurmeisterin und Inhaberin von Bianka Simon Friseure in Potsdam

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